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[Geschlossen] Winkelschleifer


Autor Nachricht
Verfasst am: 15. 12. 2009 [19:54]
kärcherkrause
Kärcherkrause
Dabei seit: 06.11.2009
Beiträge: 239
1. Namhafte Hersteller von Winkelschleifern am Deutschen Markt: Bosch, Metabo, Atlas-Copco, Flex, Fein, Hitachi, Makita, Milwaukee, Protool, Würth(Bosch), Hilti, u.v.m.

2. Der 150mm Schleifscheibendurchmesser ist keineswegs Auslauf, sondern eher im Profi und Spezialbereich anzusiedeln. Schleifscheiden in dem Durchmesser wirst du im "Baumarkt" wohl eher nicht finden, da musst zum Werkzeughändler. Genauso ist es mit Maschinen, da haben auch nur noch Namhafte Hersteller was im Programm.

3. Namhafte Hersteller von Schleifscheiben am Deutschen Markt: Pferd (Rüggeberg) Kronenflex(Klingspor) Rhodius, Atlas. Maschinenhersteller wie Bosch, Metabo oder Makita, kaufen ihr Zubehörprogramm auch bei Namhaften Herstellen ein. Die Verbandsmarken wie Primat, Promat, und Format, und Würth sind auch keine schlechte Ware.

4. Die Drehzahlverstellung bei Winkelschleifern zumindest von Bosch und Metabo sollten aus den Kinderkrankheiten, soweit es je welche gab, raus sein. Jedoch gibt es zu bedenken das das 1400 Watt Modell von Metabo mit 150mm Durchmesser sich nur von 11000 auf ungefähr 7500 UPM regeln lässt, die vergleichbare Bosch Maschine aber bis ungefähr 3000 UPM regelbar ist. Metabo sagt das bei 3000 UPM nicht genug Kühlluft am Motor ankommen würde, Bosch sagt das ist egal bei 3000 UPM wird auch meisst keine Grosse Last gefordert, deswegen reicht die Kühlluft die ankommt aus.

5. Die Frage welche Marke kann ich nur schwer beantworten, das muss jeder selber Herausfinden. Aber meinem Vorredner kann ich mich bei Metabo was das durchbrennen der Wicklungen anbelangt nicht anschliessen. Bei den Modellen mit der sog. Marathon Wicklung ist diese sehr robust ausgeführt, und war eine Zeit lang sogar besser als die von Bosch, allerdings hat Bosch mit den neuen Modellen auch wieder nachgelegt, deswegen sollten beide was die Haltbarkeit der "Wicklungspanzerung" anbelangt gleich auf sein.

Jedoch ist die Frage ob sich ein "Hobbymensch" überhaupt eine so teure Maschine (150mm) zulegen sollte. Auch ist das Trennen von Steinzeug mit einem "kleinen" Winkelschleifer nicht sinnvoll, es sei denn man trennt nur dünne Ware wie Wandfliesen. Ich würde da auch zu einem Grossen Winkelschleifer mit 230mm Scheibendurchmesser greifen, die Maschine hat mehr durchzug und lässt sich z.B. durch spezielle Schutzhauben mit Schlittenführung bei langen Schnitten besser führen.

Auch stellt sich mir die Frage wozu man die Drehzahl verstellen können muss? Hast du Edelstahl zu polieren, oder musst du Kunststoffe die temperaturempfindlich reagieren zu bearbeiten? Wenn nicht dann brauchst du eigentlich auch keinen drehzahlgeregelten Winkelschleifer.
Verfasst am: 15. 12. 2009 [22:47]
grisuh112
Themenersteller
Dabei seit: 12.12.2009
Beiträge: 5
Hallo kärcherkrause!
Danke für Deine ausführlichen Antworten!
Zwischenzeitlich habe ich mir bereits eine Metabo WE 14-150 Plus bestellt. Da haben wohl meine Erfahrungen über die Jahre hinweg eine Rolle gespielt und haben die Meinung von Stefan "überstimmt". Eine wirklich schlechte Maschine dieser Fa. habe ich jedenfalls nicht kennengelernt.
Deine Antworten 2+3 habe ich registriert, also gleich zu 4. Du schreibst von max. 11000 U/min. Metabo sagt aber max. 9000 U/min. Weshalb diese Differenz? Immerhin wäre es schade, wenn man nicht wenigstens auf ein Drittel herunterregeln könnte. Da kann man die Einschätzung von Bosch schon eher nachvollziehen - sei´s d´rum: Die stellen die Metabos ja auch nicht her...
Was Deinen 5. Punkt angeht, weißt Du ja bereits, daß es eine W14-150 Plus ist. Außerdem hatte ich mich nahezu vorfestgelegt, denn ich wollte eine Maschine, die für den Hausgebrauch nur ein bischen größer ist. Eine 230er kann ich mir ja ausleihen. Deiner Bemerkung "für Hobbymensch zu teuer", kann ich eigentlich nur beipflichten - und widersprechen. Denn einige Merkmale dieser Maschine helfen mir dann doch, besser mit ihr zurechtzukommen. Wie gesagt: Ich benutze das Teil eher selten, habe großen Respekt und bin dann natürlich auch entsprechend unsicher. Ich habe mal ein Garagentor mit einer 230er und einer sehr dünnen Scheibe auseinandergeschnitten. Natürlich schaut man dabei auch darauf, welchen Verwindungen die Scheibe ausgesetzt ist. 2 Meter lange Arme wären gerade recht...
Was die Drehzahlregulierung angeht, so braucht man sie, um Holzflächen mit grobem Schleifpapier abzuschruppen. Es qualmt teuflisch und die Oberfläche verkohlt, wenn man nicht schnell genug ist.
Und wenn ich das Teil in zwei Jahren mit anderen Augen anschaue, werde ich mich wahrscheinlich trotzdem fragen, wozu es überhaupt so teuer sein mußte.

Hier beißt sich nun die Katze in den Schwanz:
Danke vielmals und Grüße von Rainer
Verfasst am: 16. 12. 2009 [12:23]
kärcherkrause
Kärcherkrause
Dabei seit: 06.11.2009
Beiträge: 239
Mit den 11000 Touren hab ich mich vertan. Bei einer 150er Flex wäre bei 11000 Touren die Schnittgeschwindigkeit über 80m/s. Da Trennscheiben aber nur bis 80m/s ausgelegt sind, hat eine 150er Flex nur 9000 Touren, dafür aber ein etwas stärkeres Drehmoment als eine 125er.

Aus diesem Grund sollte man ja auch keine 230er Scheiben auf eine 180er Flex packen.
Verfasst am: 16. 12. 2009 [19:43]
1b
Dabei seit: 11.08.2009
Beiträge: 123
Hallo,

Rhodius Schleifscheiben sind immer zu empfehlen. Gut sind auch die die es im Bauhaus gibt, ob die auch als 150mm Version weiß ich jedoch nicht. Benutze fast nur 125mm.
Verfasst am: 16. 12. 2009 [19:43]
1b
Dabei seit: 11.08.2009
Beiträge: 123
Hallo,

Rhodius Schleifscheiben sind immer zu empfehlen. Gut sind auch die die es im Bauhaus gibt, ob die auch als 150mm Version weiß ich jedoch nicht. Benutze fast nur 125mm.


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